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Basteleien, Fotografie, Sonstiges

Kategorie: CameraSlider

Weißer Rauch …

Mist! Man sollte einfach nicht blindlings einen Lipo aus dem Regal greifen und seine Schaltung daran anschließen …

Merke, ein Arduino Nano mag keine 11,4V direkt an seinen kleinen Beinchen. Dummerweise war er schon in meine Sliderschaltung eingelötet, jetzt darf ich da also wieder dran. Und ich dachte mir noch, den StepDown-Wandler kann ich mir sparen, ich muss nur aufpassen …

Projekt 52/2017 – KW 4

Diese Woche mache ich es mir leicht, denn diesen Post kann ich gleich in zwei Kategorien verbuchen. Einerseits ist es das Foto für diese Woche und andererseits ist es ein Fortschrittsbericht zu meinem aktuellen Bastelprojekt Kameraslider

Mittlerweile bin ich bei der dritten Inkarnation meiner kleinen Bastelei angelangt. Angefangen hatte alles mit einem Raspberry und einer H-Brücke zur Ansteuerung des Motors. Nun bin ich bei einem Arduino Nano und einem A4988 als Motortreiber angelangt. Auch jetzt ist es noch alles eher prototypisch (und momentan auch nicht fertig aufgebaut), aber immerhin habe ich mich schon vom Steckbrett zur Lochrasterplatine vorgearbeitet. Und von der Oberseite sieht sie sogar ganz manierlich aus – die Rückseite lassen wir mal lieber …

CameraSlider im Selbstbau

Mich haben schon immer Timelapse-Aufnahmen fasziniert.  Also habe ich auch mal angefangen, mit solchen Aufnahmen zu experimentieren. Und weil mir Aufnahmen mit Kamerabewegung besonders gut gefallen (und ich sowieso mal wieder basteln wollte), habe ich mir einen eigenen CameraSlider gebaut. 

Angefangen habe ich mit ein paar VSlot-Profilen und einem Raspi, letzterer stellte ein kleines UI via Webserver zum Ansteuern per z.B. Handy bereit. Dieser Aufbau hat sich allerdings als *etwas* unpraktisch erwiesen – vor allem draußen in der Dunkelheit. Deswegen wurde der Raspi mittlerweile durch einen Arduino und ein kleines Display mit Steuerkreuz ersetzt. 

Momentan habe ich den eigentlichen Slider inklusive Schlitten aufgebaut, den Motor und die Endschalter verdrahtet und den Arduino zur Steuerung angeschlossen. Die Software ist sicherlich noch verbesserungsfähig, reicht zum Testen aber auf alle Fälle schon aus. 

Mein nächster Schritt ist jetzt noch das Auslösen der Kamera. Nachdem ich anfangs (als noch ein Raspi zum Steuern verwendet wurde) gphoto2 via USB benutzt habe, bin jetzt auf einen einfachen Kabelauslöser gewechselt. Das funktioniert wesentlich zuverlässiger und ist bei weitem nicht so anfällig für Störungen. 

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